An English translation of this page is available here translate
We have not yet translated this page into your language. Please use Google Translate:

Was bedeutet die weltweite Faser-Verknappung für Sie?

Was bedeutet die weltweite Faser-Verknappung für Sie?

Wir haben uns gefragt, warum Mikrorohr-Systeme zum Einblasen von Glasfasern so beliebt sind und konzentrierten uns dabei auf die Betriebs- und Kostenvorteile dieser Art der Faserbereitstellung. Allerdings gibt es aktuell noch einen weitere Aspekt: die begrenzte Verfügbarkeit von Glasfasern.

Die Entwicklung der Faser-Kapazitäten

Seit dem Dot.com-Crash von 1999-2000 sind Glasfasern aufgrund hoher Produktionskapazität und reduzierter Nachfrage recht gut verfügbar. Allerdings hat die Erholung seit 2008 wiederum einen kontinuierlichen Anstieg der Kabelnachfrage nach sich gebracht, während gleichzeitig Kapazitäten aus dem Markt genommen wurden. Allein in Großbritannien sind die beiden einzigen Anlagen zur Faserproduktion nicht mehr vorhanden, weil sie abgebaut oder stillgelegt wurden. Weltweit gab es unter den „großen“ Faser-Herstellern eine Reihe von Stilllegungen – immerhin über 17 Produktionsstätten wurden seit 2012 geschlossen.

Wie steht es also um die globale Nachfrage bei Glasfasern? Die zuverlässigsten Schätzungen sehen die weltweite Nachfrage auf rund 420 Millionen Faserkilometern. Die Faserproduktionskapazität hängt von zwei Prozessfaktoren ab (i) der Vorformkapazität und (ii) der Ziehkapazität. Obwohl die Faserziehkapazität die Nachfrage stark übersteigt (um etwa 50%), liegt die Faservorformproduktionskapazität nur etwa auf der 430 Millionen km-Marke. Und der leichte Überschuss (weniger als 3%) wird voraussichtlich bis Ende 2017 überschritten sein und dann droht eine Unterversorgung – zumindest für einen gewissen Zeitraum.

Auswirkungen

Da es immer noch Kapazitäten gibt, vor allem in China, stellt sich die spannende Frage, ob man von dort vielleicht zusätzliche Fasern bekommen kann. Dies könnte jedoch riskant sein, da China selbst ein riesiger Konsument von Faser ist und seine Hauptnutzer, allen voran China Mobile, bereits fast jährlich 200 Millionen km der in China produzierten Fasern, selber verbraucht. Das Wenige, das übrig bleibt, entspricht nicht unbedingt den hierzulande benötigten Faserstandards und kann daher zu Übertragungsproblemen führen, angefangen bei hoher Dämpfung bis hin zu falscher Dispersion und Fehlanpassung. Wie auch immer – die Nachfrage nach Fasern wird voraussichtlich bis etwa 2020 steigen.

Also, welche Schritte bleiben einem rational denkenden Kunden, um die Schwierigkeiten zu überwinden?

Kaufen Sie nur die Fasern, die Sie auch brauchen.

Das bedeutet genügend Backbone-Kapazitäten zu installieren, um den kurzfristigen Anforderungen gerecht zu werden, darüber hinaus aber eine schnelle und erweiterbare Infrastruktur einzurichten, die ein Nachrüsten der Faser dann ermöglicht, wenn sie benötigt wird und verfügbar ist. Die am schnellsten erweiterbare Infrastruktur ermöglicht das Blown-Fiber Konzept.

              

Mikrorohr Bündel Rohrbündel für Erdverlegung Einblas-Faser

 

Stellen Sie eine Beziehung mit einem renommierten Faserproduktlieferanten her.

Wie so oft im Leben, ist es auch hier wichtig, Beziehungen zu haben.  Wenn Sie z.B. über 5 oder 10 Jahre hinweg Netzwerkprojekte realisieren müssen, kann es nicht sonderlich sinnvoll sein, sich immer einen neuen Kabelhersteller zu suchen. Die Etablierung einer mittel- bis langfristigen Beziehung wird nicht nur zu einer sichereren Versorgungskette führen, sondern bietet häufig wg. zu erwartender Mengenrabatte Kostenvorteile. Es erklärt sich hierbei dann von selbst, dass der ausgewählte Kabellieferant die Sicherheit seiner Faserversorgungskette belegen können sollte.

Gewährleistung Sie Ihre Faserbezüge durch Kauf der passiven Komponenten von einem Lieferanten

Emtelle ist ein Hersteller von HDPE-Rohren, Mini und Mikroröhrchen-Systemen und fertigt auch Mini-Kabel und Faserbündel. Wir werden Kunden, die unsere HDPE-Rohre und Blown-Fibre-Lösungen kaufen, bei der Lieferung von Kabeln (in Zeiten globaler Engpässe) eindeutig priorisieren.

Bei der Faserversorgung werden unsere Mikrorohr-Kunden priorisiert.

Wählen Sie die richtige Faser aus!

Es mag offensichtlich erscheinen, aber selbst führende Provider haben das nicht immer so gemacht. Dies kennen wir aus den Problemen, die durch die G.653-Faser verursacht wurden, beim Einsatz von DWDM-Systemen. In jüngster Zeit ist eine Debatte um G.652D gegen G.657A1 und A2 Typen entbrannt. Jedenfalls sollten Sie unbedingt nicht nur mit Ihrem Kabelanbieter darüber sprechen, sondern auch mit den Herstellern aktiver Komponenten.

G652b – G652d – G657A1 – G657A2 – zukünftige Fasertypen?

Wie kann Sie ein Mikrorohr-Hersteller unterstützen?

Mikrorohr-Lieferanten, die eine breite Palette von Mehrkanalbündeln anbieten, helfen Ihnen in erster Linie, indem sie einen schnellen Versorgungsweg für zukünftige Fasern in einem Zeitrahmen von typischerweise bis zu 20 Jahren erlauben. Dies wird zwar nicht unbedingt bei allen denkbaren kurzfristigen Kapazitätsproblemen helfen, aber es wird bei künftigen Bedarfen die Implementierung zusätzlicher neuer Fasertypen erleichtern. Zwei neue Technologien sind bekannt: „Holey“ oder mikrostrukturierte Faser- und Multi-Core-Fasern. Beide bieten dem Benutzer eine hohe Kapazität und solche neuen Produkte – zusammen mit bisher noch unbekannten Entwicklungen – werden mit Sicherheit Einzug in Kommunikationsnetze halten.

In dieser Hinsicht ist Fiber-to-the-Premise quasi das “unbekannte Land”. Es ist allgemein akzeptiert, dass Lichtwellenleiter hier obligatorisch sind. Derzeit hat die EU und Russland 30,4 Millionen FTTP-Nutzer, China 130M und die USA + Kanada + S.-America 16M. Allerdings liegt in der EU die FTTP (Fibre to the Premises) Penetration nur bei ca. 9% (es gibt 200 Mio. Haushalte in der EU insgesamt). Dies bedeutet, dass der FTTP-Durchbruch in der EU erst nach 2025 erwartet wird. Das genaue Timing ist unbekannt und hängt sehr von politischen Belangen und wirtschaftlichen Bedingungen ab. Allerdings steht fest, dass sich Mikrorohr-Lösungen in der FTTP-Welt etabliert haben.

Jenseits von FTTP gibt es weitere unbekannte Größen mit nicht einschätzbarem Faserbedarf. Im Jahr 2015 verbrauchte FTTP etwas mehr als die Hälfte aller Fasern. Je nachdem, wie diese beiden anderen Größen sich entwickeln, kann der FTTP Anteil drastisch fallen. 5G-Netze, die eine Datenrate von 20 Gb/s aufweisen, erhöhen die Anzahl der Basisstationen und Faserverbindungen – dies passiert etwa 2020.

Garantie = 20 Jahre Mindestlebensdauer

Die Zukunftstechnologien

Allerdings ist dies nicht einmal unbedingt die größte treibende Kraft für den Einsatz von Glasfasern. Die liegt wohl eher im Internet der Dinge (IoT), deren Auswirkungen wir gerade erst im Ansatz zu sehen bekommen. Das IoT wird oft als eine Sammlung von Haushaltsgeräten gesehen, die mit dem Smartphone verbunden werden. Da dies aber eher ein kleines Segment darstellt, wird es den Netzwerkprovidern nicht viele Daten und Ärger bereiten, da es wahrscheinlich in bestehenden FTTP-Nutzung ohne Aufsehen verschwinden wird. Die bisher verborgene Seite des IoT umfasst Fahrzeuge, Autobahnen, öffentliche Überwachungskameras und andere Sensoren. Unter all diesen Möglichkeiten sind womöglich die angekündigten fahrerlose Fahrzeuge, die sich als “Killer-App” herausstellen werden!  Es gibt über 1 Milliarde Fahrzeuge auf den Straßen der Welt und diese Zahl steigt pro Jahr um fast 10%. So wird sich nach über 100 Jahren der Straßenverkehr von der einfachen Asphaltspur zur glasfasergestützen, intelligenten Straße weiterentwickeln.

Auch 5G und Wifi stehen vor der Türe, um jedermann einen schnellen Breitbandzugang zu gewährleisten, wobei auch hier wieder einmal i.d.R. Glasfasern die Daten zu den WLAN-Access Points weiterleiten.

Fazit

Mit der Gefahr einer Faserverknappung, neuen Entwicklungen in der Fasertechnologie und der Möglichkeit, dass bis 2025 nicht alle Haushalte mit Fasern versorgt worden sind, ist es sehr schwer, ein Netzwerk zu bauen, dass all diese Aspekte berücksichtigt. Der wohl beste Weg ist, ein offenes Netzwerk zu installieren mit Möglichkeiten für einfache künftige Erweiterungen. Deshalb wählen viele Unternehmen auf der ganzen Welt Emtelle’s Blown-Fiber-Lösung (Marke: „Fibreflow“) für den Aufbau ihres passiven Glasfasernetzwerkes. Durch die Wahl von Fibreflow, minimieren sie Risiken der Faser-Verknappung oder der Entwicklung neuer Faser-Technologien. Gleichzeitig sichern sie die Bereitstellung einer Glasfaser zu jedem Haus für die absehbare Zukunft.

Emtelle’s Fibreflow-Lösung kann etwas teurer sein als direkt erdverlegte Kabel oder ähnliches, aber es ist eine äußerst flexible Lösung. Die Mehrheit unserer Kunden realisieren schnell, dass die Gesamtkosten verteilt über die gesamte Lebensdauer des Netzwerks deutlich günstiger ist und darüber hinaus auch einfacher in der Wartung – verglichen mit den meisten anderen Lösungen auf dem Markt.

Wenn Netzwerkbetreiber darüber nachdenken, wie zukunftssicher ihre Anlagen sind, und wie einfach und kostengünstig ihre Netze zu erweitern und zu warten sind, werden sie die vergleichsweise geringen Mehrkosten, die ein Blown-Fibre-Netzwerk von Emtelle kostet, gerne bezahlen.

„Billig gekauft ist doppelt gekauft“

Und ist daher nicht der beste Weg, ein Glasfaser-Netzwerk zu bauen

KONTAKTIEREN SIE EMTELLE
css.php